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Standpunkt · · 5 Min. Lesezeit

Unabhängigkeit beginnt bei der richtigen Frage

Was bedeutet Unabhängigkeit in der Energieberatung konkret? Drei Fragen, die uns regelmäßig gestellt werden – zu Vergütungsmodellen, Transparenz und der Frage, woran sich echte Unabhängigkeit erkennen lässt.

Abstraktes Emblem aus verschachtelten Sechsecken mit feinen Schaltkreislinien

Woran erkennt man unabhängige Beratung?

Am einfachsten an der Frage, wer die Beratung bezahlt. Wenn ein Teil der Vergütung vom Anbieter kommt, entsteht ein Interessenkonflikt – unabhängig davon, wie gut die Beteiligten arbeiten.

Der zweite Prüfstein ist die Dokumentation: Sind Bewertungskriterien und Annahmen nachvollziehbar, lässt sich eine Empfehlung überprüfen.

Was sollten Unternehmen im Erstgespräch fragen?

Drei Fragen genügen meist: Wie werden Sie vergütet? Nach welchen Kriterien bewerten Sie Angebote? Und was passiert, wenn die Empfehlung lautet, nichts zu ändern?

  • Vergütungsmodell offenlegen lassen
  • Bewertungskriterien schriftlich erhalten
  • Klären, wer den Vertrag am Ende abschließt

Und wenn der bestehende Versorger der beste ist?

Dann ist das das Ergebnis. Eine unabhängige Prüfung muss ergebnisoffen sein – auch wenn am Ende alles bleibt, wie es war. Der Wert liegt dann in der Bestätigung, dass die aktuelle Lösung trägt.

Autor

Marc-Louis Almendinger

Gründer & Geschäftsführung von Fokus Energy. Die Beiträge geben den Stand zum Veröffentlichungsdatum wieder und ersetzen keine Beratung im Einzelfall. Mehr zur Arbeitsweise

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